Ein alarmierendes Signal für Würzburg und seine Studenten! Die Bürgerinitiative behauptet, es gebe in den Leighton Barracks eine Ausweichmöglichkeit für den Bau.
Die Frage ist nur: wann? Die FH braucht den Neubau besser heute als morgen.
Sollte der Bürgerentscheid den FH-Neubau verhindern, haben tausende Studenten in Würzburg ein Problem: Die Planungen für den Standort "Sanderheinrichsleitenweg" sind abgeschlossen, die Finanzierung ist gesichert (der Landtag hat die nötigen 29 Mio. Euro bereits bewilligt), der Bau kann beginnen. Bei einem Scheitern würde die Planung von vorne losgehen.
Aron Schuster, RCDS-Mitglied und Würzburger Stadtrat: "Das ist ein Hilferuf der Studenten, schnellstmöglich vernünftige Studienbedingungen zu schaffen."
Der Stadtrat hat heute mit einer großen Mehrheit einen Gegenentwurf zum Bürgerentscheid beschlossen. Im Juli haben die Würzburger daher die Möglichkeit, auch für den FH-Neubau abzustimmen.
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14 Kommentare:
Leider haben gestern im Stadtrat nicht alle verstanden, wie ernst die Situation der Fh ist.
Die Grünen nehmen ohne mit der Wimper zu zucken eine Verzögerung des FH-Neubaus in Kauf - zu Lasten der Studenten.
Wirkliche Alternativlösungen hatte gestern niemand. Das Thema Leigton Barracks ist durch, weil es sonst zu Schwierigkeiten mit der geplanten UNI-Erweiterung kommt.
Den Bürgerentscheid "Fachhochschule ja - aber nicht am Alandsgrund" könnte man auch umnennen in: "Fachhochschule ja - aber bloß nicht vor meiner Haustür".
Unverständlich wie Einige hier leichtfertig mit dem Wissensschaftsstandort Würzburg umgehen.
Wir laufen Gefahr Studienplätze an Schweinfurt zu verlieren.
Wir brauchen so schnell wie möglich wieder anständige Studienbedingungen! Hier geht es um viel mehr als um Schadensersatzansprüche, Verkehr oder Flächenverschließung - es geht um eine vernünftig Ausbildung junger Menschen!
Aron
Aron
Aron
Ich bin ganz deiner Meinung Aron. Wer die FH kennt, der weis, dass ein Neubau und eine anschließende Sanierung des WiSo-Gebäudes unbedingt erforderlich sind. So ist beispielsweise der Fachbereich Gestaltung auf drei Standorte quer über die ganze Stadt verteilt. Ich denke nicht, dass man hier von guten Studienbedingungen sprechen kann.
So wie ich das sehe wehren sich die Bürger immer wieder wehement gegen eine Weiterentwicklung der Stadt Würzburg. Es wird nicht nur versucht den FH-Neubau zu verhindern, nein es wurde auch bereits das Einkaufszentrum und die damit verbundene Sanierung des Hauptbahnhofes erfolgreich vereitelt. Ich frage mich ob es in Würzburg überhaupt noch die Chance gibt ein größeres Projekt durchzuziehen?
Was die FH hier versäumt, ist ganz klar öffentlich auf die Misstände hin zu weisen. Ich denke nicht, dass die Würzburger generell gegen den FH Neubau am Alandsgrund sind. Ich denke, dass sie einfach einseitig informiert sind. Man liest in der Zeitung immer nur die Aussagen von Politikern, die gegen den Neubau wettern. Wann hat Professor Weber denn mal die schrecklichen Platzverhältnisse und die Wichtigkeit eines Neubaus erläutert? Zumindest stoße ich immer wieder auf staunende Gesichter, wenn ich über die Zustände in der FH erzähle! Ist es ihm vielleicht peinlich, wie es in "seiner" FH momentan zugeht? Verständlich, aber keine Lösung! Es ist niemandem klar, wie wichtig der Neubau ist, wenn nicht ehrlich über das gesprochen wird, was falsch läuft. Es sind ja im Endeffekt auch die Kinder und Enkel der Bürger, denen der Neubau zu Gute kommt - nur scheint das den Bürgern niemand zu sagen.
Ich kann nur hoffen, dass der Bürgerentscheid diesmal fair abläuft und nicht wie bei den Arcarden, wo die Stimmzettel derart verwirrend gestaltet waren, dass die Hälfte der Menschen genau das Gegenteil von dem angekreuzt hat, was sie eigentlich wollten.
@student:
Das sehe ich genauso. Die Öffentlichkeitsarbeit der FH ist äußerst bescheiden. Das geht los bei der Unterschriftenaktion des Konvents, die überhaupt nicht in der Öffentlichkeit erscheint, weil der Präsident persönlich und alleine es nicht will. Auch die Pressemitteilungen der FH sind ein Witz.
Vor einiger Zeit gab es mal eine Bürgerversammlung, bei der es um die freiwerdenden Kasernenflächen der Amerikaner ging. Es war vollkommen klar, dass dort auch über den FH-Neubau diskutiert werden würde. Dennoch war kein Vertreter der FH vor Ort.
Ich denke, dass die Studentenvertreter sich nicht auf die Hochschulleitung verlassen dürfen. Wir müssen selbst anpacken und das Thema in die Öffentlichkeit bringen. Der RCDS hat hierzu schon einiges getan (Infostand beim CSU-Parteitag, Flyerverteilen, Infoabende).
Natürlich ist die FH-Leitung gefragt. Aber auch 6600 Studenten, die unter diesen Bedinungen studieren.
Von der derzeitigen Studierendenvertretung habe ich diesbezüglich bisher nichts gehört.
Aron
ie Derzeitige Studierendenvertretung wird in jeden Fall Aktionen für den FH-Neubau durchführen!! Flyer werden entworfen und auch bei dem Stand der HL soll mitgewirkt werden!!
Zitat :
"Das Engagement für den FHNeubau
ging vom studentischen Konvent aus.
Dieser hat die Unterschriftensammlung zum FHNeubau
beschlossen. Diese Aktion ist demnach kein Verdienst des
RCDS. Zwar hat der RCDS den Antrag
zur Sammlung der Unterschriften im
Konvent gestellt, der Großteil der
Unterschriften wurde aber von den
Mitgliedern der Fachschaft also
den USW gesammelt."
Wollen wir mal hoffen, dass es jetzt nicht zu spät ist proaktiv FÜR den Neubau zu werben und Überzeugungsarbeit zu leisten.
Einfacher hätte man es natürlich haben können, wenn man rechtzeitig und angemessen auf den drohenden Bürgerentscheid reagiert hätte. Das wurde aber leider gründlich verpasst - besonders von offizieller Seite der Hochschule. Verstecken und einigeln ist eben meistens eine blöde Idee...
So traurig es ist, die Hochschule hat es eigentlich gar nicht anders verdient!
Florian
Ich finde es total kindisch darüber zu steiten wer den Verdienst an der Unterschriftenaktion hat. Erstens ist es total unwichtig, entscheidend ist, dass etwas passiert. Und zweitens kann man nicht Fachschaft mit USW gleichsetzten. Anscheinend haben einige vergessen, dass ich in der Fachschaft und trotzem beim RCDS bin.
Nach der Unterschirftenaktion ist es jetzt vor allem wichtig möglichst viele der in Würzburg gemeldeten Studenten darüber zu informieren, wie wichtig es ist zum Bürgerentscheid für den FH-Neubau zu gehen. Vor allem sollte es dieses Mal so aufgezogen werden, dass wirklich jeder Student davon erfährt. Die 700 Unterschriften kamen ja wohl hauptsächlich dadurch zu stande, dass die Unterschriftenlisten in den Vorlesungen ausgelegt wurden. Das wird beim Bürgerentscheid nicht möglich sein, deshalb wird es noch schwieriger Unterstützer aus der FH zu bekommen
Wer nur auf dem Papier in der FAchschaft ist...
"An keinem der drei Standorte der
FHWS sind RCDS Mitglieder in
den Fachschaften aktiv. Aufgaben
wie Erstieinführung, FHFete,
Klausurenpaket, Bücherbörse,
Vermittlung mit Professoren, etc.
wurden ausschließlich von
Mitgliedern der Liste USW und
nicht vom RCDS wahrgenommen."
Aber trotzdem: Du hast völlig recht die Studenten müssen über den Bürgerentscheid informiert werden. Und genau das wurde bereits in der StudierendenVertretung beschlossen! Wenn du also ein aktives Mitglied bist solltest du das wissen.
Wer so feige ist, hier anonym irgendwelche Behauptungen in die Welt zu setzen, hat eigentlich keine Antwort verdient.
Die USW diskreditiert sich mit ihrer vermeintlichen Aufklärungsarbeit selbst. Das USW-Plakat, das die Flyer des RCDS zitiert, ist gespickt mit Falschbehauptungen.
Tatsache ist: Der RCDS hat als einzige Gruppierung der FH außerhalb des Hochschulraums Einsatz für den Neubau gezeigt. Wir haben Flyer in der Stadt verteilt, wir haben beim kleinen Parteitag der CSU für den Neubau demonstriert, wir haben bei Informationsveranstaltungen mit Anwohnern den Neubau vertreten, wir waren bei kommunalpolitischen Veranstaltungen vor Ort, wo sich sonst niemand von der FH hat blicken lassen - und wir haben den Antrag auf eine Unterschriftenaktion im Konvent gestellt. Sonst wäre dieses Thema nie aufgekommen.
Dem RCDS, der Sissi Eisl, Pascal Häusinger, Barbara Brehm, Veronika Dickert und Johannes Liebmann zu seinen Mitgliedern zählt, vorzuwerfen, wir seien nicht in Konvent und Fachschaft aktiv, grenzt an Idiotie.
Es waren im Übrigen maßgeblich RCDS-Mitglieder, die eine Einführungsveranstaltung für die Medienmanagement-Erstsemestler durchgeführt haben. Von der USW schert sich niemand um die Medienmanager.
Aber wie gesagt, diese plumpen, anonymen Vorwürfe verdienen eigentlich gar keine Antwort. Sie zeigen aber, wie viel Schiss die USW offensichtlich vor der Listenwahl hat. Der RCDS wird sich auf dieses Niveau nicht herablassen, auch wenn einige grenzdebile USW-Plakate genug Anlass dafür bieten. Die USW haben es offensichtlich auch nötig, die offizielle Stellwand mit Wahlinformationen umzudrehen, sodass nur noch die USW-Plakate sichtbar sind (wie ich heute in der FH entdecken musste). Der RCDS führt einen sauberen Wahlkampf ohne Lügen und Beschimpfungen, das haben wir nicht nötig.
Hallo zusammen,
ich denke alle sollten hier mal ein wenig herunterkommen, denn im Grunde haben alle das gleiche Ziel: die Interessen der Studierenden an der FH bestmöglich zu vertreten.
Anonyme Posts sind vielleicht nicht die erste Wahl aber hier scheinbar immerhin Standardeinstellung. Denoch sollte hier keine Seite anfangen in eine beleidigende oder diffamierende Richtung zu gehen.
USW ist sicherlich nicht 100% gleichzusetzen mit der Fachschaft.
Ich denke auch nicht, dass eine Angst vor der Listenwahl oder dem Ausgang der Selbigen besteht.
Unstrittig richtig ist, dass der Antrag auf die Durchführung einer Unterschriftenaktion von einem Mitglied des RCDS kam, jedoch ist es falsch, dass dieses Thema ansonsten nicht aufgekommen/angegangen worden wäre. Der Konvent hat sich auch in der Vergangenheit immer wieder mit diesem Thema befasst.
Der Vorwurf nicht im Konvent aktiv zu sein wäre mir neu, bezüglich der Fachschaft ist mir zumindest in diesem Semester keine aktive Mitarbeit bekannt, und nichts anderes steht auch auf dem Plakat.
Bezüglich der Erstsemestereinführung für die Medienmanager ist es seit mehreren Jahren versucht worden Medienmanager in die Erstsemestereinführung der BWLer mit einzubinden, stieß dort aber auf wenig bis kein Interesse.
Ich bin in diesem Semester im Praktikum in Köln. In der Fachschaft BW ist es durchaus üblich in einem Praxissemester keine Ämter und Fachschaftsdienste zu übernehmen. Das haben vor mir schon andere gemacht. Es ist ein bisschen schade und macht mich traurig, wenn ich so schnell vergessen werde, nachdem ich vorher 4 Semester aktiv war.
Soweit ich weiß spricht nicht dagegen neben der Fachschaftstätigkeit in einer hochschulpolitischen Vereinigung aktiv zu sein, die über ein gutes Netzwerk verfügt und ihre Interessen auch auf Landes- und Bundesebene vertritt. Diese Möglichkeit bietet mir die Fachschaft in dem Umfang nämlich nicht.
Ich finde das auch schade, wie das hier abgleitet... Man muss doch nicht andere schlecht machen, um besser da zu stehen. Wenn man von seinen eigenen Leistungen überzeugt ist, sollte das eigentlich ausreichen um auch andere für sich zu gewinnen.
Übrigens: Auch bei der Vermittlung oder der Aussprache mit Professoren waren RCDSler im letzten Jahr mit beteiligt, nur wurde das nicht jedesmal schriftlich in der Fachschaft angemeldet.
Und: wenn der RCDS keinen maßgeblichen und entscheidenden Beitrag zu den Aktionen rund um den FH-Neubau geleistet hätte, wären seine Mitglieder mit Sicherheit nicht persönlich vom Präsidenten eingeladen worden. Damit wollte er sich für den Einsatz des RCDS bedanken.
Ich glaube - gerade angesichts einer Plakatkampagne, die keinen Kommentar verdient - dass manche ein bisschen aus den Augen verlieren, um was es hier geht: Das Beste für die Studenten und für die FH rauszuholen und nicht darum, sich plump zu profilieren.
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