Montag, 2. Juni 2008
Heute letzte Chance zur Wahl
Der RCDS tritt mit 10 Kandidaten für den Konvent an. Wenn du unsere Themen und Ansichten in den letzten Wochen interessant fandest, stimme für Wahlvorschlag 1: RCDS!
Für den Fakultätsrat BW tritt Elisabeth Eisl an.
Für den Fakultätrat WI kandidiert Patrick Döring.
Wir setzen uns für dich ein!
Die Stimmabgabe ist an allen Standorten möglich. Für den Konvent hast du 20 Stimmen. Für deinen Fakultätsrat 2. Um keine Stimme zu verlieren, kreuzt du am besten den Wahlvorschlag 1: RCDS an!
Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Man kann sich nicht über unfähige Professoren beschweren und dann eine solche Chance zur studentischen Mitbestimmung ungenutzt lassen. Natürlich sind Probelehrveranstaltungen zusätzliche Zeit, die man schön im Park verbringen könnte, natürlich haben wir alle viele Vorlesungen und ein ganzer Tag zum gleichen Thema ist echt langweilig, aber was spricht dagegen sich wenigstens eine Vorlesung anzuhören?
Dienstag, 27. Mai 2008
Hochschulstandort in Gefahr
Ein alarmierendes Signal für Würzburg und seine Studenten! Die Bürgerinitiative behauptet, es gebe in den Leighton Barracks eine Ausweichmöglichkeit für den Bau.
Die Frage ist nur: wann? Die FH braucht den Neubau besser heute als morgen.
Sollte der Bürgerentscheid den FH-Neubau verhindern, haben tausende Studenten in Würzburg ein Problem: Die Planungen für den Standort "Sanderheinrichsleitenweg" sind abgeschlossen, die Finanzierung ist gesichert (der Landtag hat die nötigen 29 Mio. Euro bereits bewilligt), der Bau kann beginnen. Bei einem Scheitern würde die Planung von vorne losgehen.
Aron Schuster, RCDS-Mitglied und Würzburger Stadtrat: "Das ist ein Hilferuf der Studenten, schnellstmöglich vernünftige Studienbedingungen zu schaffen."
Der Stadtrat hat heute mit einer großen Mehrheit einen Gegenentwurf zum Bürgerentscheid beschlossen. Im Juli haben die Würzburger daher die Möglichkeit, auch für den FH-Neubau abzustimmen.
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Montag, 26. Mai 2008
Noten für die Professoren
Laut Bayerischem Hochschulgesetz (BayHSchG) ist der Studiendekan für die Durchführung der Evaluation zuständig. Leider sind aber die weiteren Regelungen im Gesetz sehr offen formuliert, sodass jede Hochschule und eigentlich jede Fakultät ihre eigenen Regeln aufstellen kann. Sinnvoll wäre eine regelmäßige Evaluation mindestens einmal pro Jahr, besser einmal pro Semester die auch von einer externen Evaluation in größeren Abständen ergänzt werden sollte. Außerdem sollten die Ergebnisse einheitlich veröffentlicht werden. Zur Erreichung der Ziele müssen den Lehrenden Hilfestellungen (z. B. Fortbildungen) angeboten werden und beim verfehlend der Ziele muss es Konsequenzen geben. Nur so sind Evaluationen eine Möglichkeit zur Qualitätssicherung.
Über den Datenschutz im Rahmen der Evaluation wurde hier schon diskutiert. Ein anderes Problem ist leider, dass Studenten und Professoren den Sinn einer Evaluation nicht verstehen. Studenten rechnen dann mit Professoren ab die sie nicht leiden können und Professoren fühlen sich persönlich angegriffen. Vermutlich kennt jeder Student solche Situationen.
Die Zuständigkeit des Studiendekans hat aber auch den Vorteil, dass der Fakultätsrat über die Durchführung der Evaluation diskutieren und interene Regeln aufstellen kann. Damit liegt die Verantwortung bei euren gewählten Fakultätsräten die Evaluation der Lehre zu thematisieren und Missstände anzusprechen.
Der RCDS setzt sich für einheitliche Mindeststandards bei der Evaluation ein.
Samstag, 24. Mai 2008
Studenten sparen bares Geld
Der RCDS-Landesverband hat diesen Missstand im letzten Jahr thematisiert. So konnte der RCDS den Landtagsabgeordneten Christian Meißner als Unterstützer gewinnen. Nach schweißtreibender Überzeugungsarbeit ist es dem RCDS dann gelungen, die CSU-Fraktion im Landtag auf seine Seite zu ziehen. So sprach sich tatsächlich in diesem Jahr die CSU dafür aus, Auszubildende, Schüler und Studenten von der Steuer auszunehmen. Die rechtliche Umsetzung dieses Beschlusses durch die Staatsregierung ist so gut wie sicher. Studenten sparen so bares Geld!
Freitag, 23. Mai 2008
zu: FH-Studenten weniger wert?
Auf den Antrag des RCDS an der FH Würzburg-Schweinfurt ist es jetzt offiziell die Forderung des bayerischen Landesverbands, dass die Vergütungshöchstgrenze für studentische Hilfskräfte an FHs in Höhe von 5,58 Euro an die Grenze der übrigen Hilfskräfte in Höhe von 8,02 Euro angepasst wird.
Wir werden das Thema jedenfalls weiter verfolgen und uns intensiv für diese Anpassung einsetzen. Nachdem wir jetzt den bayerichen Landesverband im Rücken haben, will ich hoffen, dass wir diesen Missstand öffentlich thematisieren können.
siehe auch: FH-Studenten weniger wert?
Donnerstag, 22. Mai 2008
Das Ende der "Generation Praktikum"?
Meiner Meinung nach könnte das zum einen daran liegen, dass durch den Bachelor weniger Pflichtpraktika anfallen, aber wahrscheinlicher ist doch, dass Absolventen schneller eine Festanstellung finden. Ich finde das ist doch mal eine gute Nachricht! Wenn jetzt sogar der Medienbereich über einen beginnenden Praktikantenmangel klagt, müssten doch viele Studenten ähnliche Erfahrungen machen, oder?
Dienstag, 20. Mai 2008
Exzellente Lehre auch bei uns
"20 Prozent sind einfach gut. Bei 20 Prozent sind Hopfen und Malz verloren. Aber gut 60 Prozent könnten lernen, wie man lehrt." So lautet das Urteil von Rolf Sethe, Juraprofessor an der Uni Halle, über seine Professorenkollegen.Wie exzellente Lehre erreicht werden kann, zeigt heute faz.net an positiven Beispiel auf: Professoren, die sich freiwillig von Kollegen kontrollieren lassen, Didaktikseminare und Preise für erstklassige Lehre können ein Schritt in diese Richtung sein.
Der RCDS in Bayern hat sich am vergangenen Wochenende bei seiner Landesdelegiertenversammlung für eine Exzellenzinitiative der Lehre ausgesprochen. Während die bestehende Exzellenzinitiative Universitäten aufgrund ihrer erstklassigen Forschung zu Eliteuniversitäten ernennt, kommt die Lehre bislang zu kurz. Dabei ist gerade die Lehre für uns FH-Studenten der wichtigste Faktor.
Erfreulich, dass gerade ein Professor unserer FH das "Zertifikat Hochschullehre Bayern" erhalten hat, das eine "universelle Aus- und Fortbildung im bereich der Didaktik" nachweist. Herzlichen Glückwunsch, Herr Professor Bradl, hoffentlich finden Sie Nachahmer!
Mehr zur Landesdelegiertenversammlung des RCDS in Bayern folgt in den nächsten Tagen.
Montag, 19. Mai 2008
GEZ. Schon gezahlt?! – Aber muss ich das überhaupt?
Viele von euch werden wohl auch schon öfters die hellgrünen Briefe der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Briefkasten gefunden haben, mit der Aufforderung einen gerätebezogenen Obolus zu zahlen. Dass diese Gebühren sinnvoll sind, steht außer Frage, erfüllen die Anstalten doch einen Bildungsauftrag und gewährleisten die Meinungsfreiheit und -vielfalt in unserem Staat. Aber als Student wird der Geldbeutel schon sehr durch Studienbeiträge und steigende Wohnungs- und Energiekosten belastet.
Meiner Meinung nach muss das System der gerätebezogenen Gebühren deshalb dringend überdacht werden. Es wäre sinnvoll, die Gebühren an die Person und nicht an das Gerät zu binden, sozusagen eine ‚Medienabgabe’. Niemand wird mehrfach belastet und nur Bürger mit Einkommen würden zur Finanzierung herangezogen werden. Als Student wäre man bis zum Berufseintritt von der ‚Medienabgabe’ befreit.
Bafög-Empfänger haben es übrigens gut: Die können sich schon jetzt für die Dauer des Studiums von den Gebühren offiziell befreien lassen. Für die anderen bleibt zu hoffen, dass bald Bewegung in diese Sache kommt.
Freitag, 16. Mai 2008
Der Weg aus der Steinzeit
Was denkt ihr, welche Funktionen könnte unsere FH am dringendsten brauchen? Wie schafft unsere FH den Weg aus der Internet-Steinzeit?
Donnerstag, 15. Mai 2008
Bachelor vs. Diplom
Tatsächlich habe ich auch schon ähnlich Aussagen von Bachelor-Studenten an unserer FH gehört. Ich als Diplom-Studentin kann das nicht wirklich beurteilen, allerdings mache ich mir aber auch Sorgen um den weiteren Ablauf meines Studiums. Natürlich müssen alle Prüfungen bis zum Abschluss des letzten Diplomanden angeboten werden, aber werden dazu auch Vorlesungen gehalten? Werden die letzten Diplomstudenten in kleinen Studiengängen überhaupt die Möglichkeit haben ein Auslandssemester zu machen und damit ein Semester länger zu studieren ohne den Anspruch auf eine ordentliche Betreuung zu verlieren? Schon jetzt gibt es zum Beispiel in der Fakultät Betriebswirtschaft getrennte Internetseiten für Bachelor und Diplom.
Ich hab die Befürchtung, dass durch die Umstellung mindestens ein Jahrgang Diplomanden nicht mehr richtig betreut werden, weil ja alles schon auf Bachelor ausgerichtet ist, und ein Jahrgang Bacherlor-Studenten bei Problemen damit vertröstet wird, dass noch alles neu sei und dass man am Anfang einfach Geduld braucht. Hab nur ich das Gefühl, dass hier etwas schief läuft?
Mittwoch, 14. Mai 2008
Deutschland sucht den Horror-Hörsaal
Dienstag, 13. Mai 2008
Ciao, Guevara!
UniSPIEGEL auf spiegel.de berichtet heute über eine Plakat-Kampagne des RCDS-Bundesverbands. Unter dem Motto "Ciao, Guevara!" wird mit Mythen und Legenden rund um den kubanischen Revolutionär Che Guevara aufgeräumt. Die wenigsten Studenten dürften wissen, dass der auf Millionen T-Shirts pathetisch in die Ferne blickende Che "als Leiter des kubanischen Gefängnisses La Cabaña die Erschießung mehrerer hundert Menschen zu verantworten" hat, während seine Wirtschaftspolitik für Hunger und Elend gesorgt hat. "Die Diskrepanz zwischen dem, was der Mann getan hat und wie er dargestellt ist, ist riesig", sagt das ehemalige Mitglied im RCDS-Bundesvorstand Benedikt Brunner (Uni Eichstätt).
Freitag, 9. Mai 2008
Haben unsere Professoren das verdient?
Daher ein kurzer Blick auf die Besoldungstabellen. Nach der letzten Reform der Professorenbesoldung vor über 3 Jahren ist die Gehaltshöhe unabhängig vom Lebensalter, sondern wird - zumindest theoretisch - an die Leistung angepasst. Das Grundgehalt liegt bei Universitätsprofessoren in die Gehaltsgruppe W3 bei 4.723,61 Euro. FH-Professoren in der Gruppe W2 erhalten 3.890,03 Euro - jeweils zuzüglich der Leistungszulagen. Allerdings trifft das nur diejenigen, die nach dem 1.1.2005 eingestellt wurden. Die anderen erhalten weiter ihre C-Besoldung, deren Höhe mit dem Lebensalter ansteigt.
Auf uns Studenten, die wir vielleicht BaFöG, vielleicht nicht, bekommen, klingt das gut. Die Frage ist nur: Ist ein solches Gehalt für die Spitzenköpfe in Wissenschaft und Wirtschaft überhaupt hoch genug, damit sie sich zumindest ernsthaft überlegen, eine Professur anzustreben? Im internationalen Vergleich jedenfalls sind deutsche Professoren Geringverdiener.
Was denkt ihr? Kann eine FH mit 3.890,03 Euro überhaupt im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen? Schließlich konkurriert auf die FH Würzburg-Schweinfurt nicht nur mit der FH Aschaffenburg, sondern mit Hochschulen und Unternehmen aus aller Welt.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Würdest du der FH Geld spenden?
Das Fundraising, also Spendensammeln, unter den Alumni einer Hochschule ist in Deutschland nur sehr schwach ausgeprägt, anders als in den USA. Natürlich gibt es hier anders als dort keinen Wettbewerb zwischen privaten und öffentlichen Hochschulen. Und ich will auch gar nicht an der öffentlichen Finanzierung der deutschen Hochschulen rütteln. Aber Spenden können eine wertvolle Ergänzung zu staatlichen Geldern sein.
Doch wie bringt man Absolventen dazu, Alumni zu werden? Und wie bringt man Alumni dazu, Geld zu spenden? Das ist natürlich nicht leicht. Und ich weiß, dass es in einigen Fakultäten der FH schon derartige Ansätze gibt. Aber das reicht bei weitem nicht. Aus meiner heutigen Sicht halte ich es für relativ unwahrscheinlich, dass ich der FH Geld spenden würde. Da würde ich eher an mein altes Gymnasium denken. Dort war auch nicht alles ideal, aber mein traditionsreiches und -bewusstes Gymnasium hat es geschafft, dass ich mich damit identifiziere. Noch dazu findet alle fünf Jahre ein Treffen aller noch lebenden ehemaligen Schüler statt, eine Veranstaltung, die geradezu emotional aufgeladen ist und seit über 150 Jahren Kultstatus besitzt.
Aus Marketing-Sicht und aus der Perspektive eines Customer-Relationship-Managements kann es besser nicht sein!
Doch muss sich die FH, wenn sie das wertvolle Potential, das jedes Jahr das Studium absolviert und in das Berufsleben einsteigt, nicht verlieren will, anstrengen. Es reicht nicht, wenn ich in zwanzig Jahren einen Spendenbrief erhalte. Die Bemühungen müssen heute anfangen. Nur eine Hochschule, an der man sich als Student wohlgefühlt hat, wird Erfolg haben.
Eine Hochschule, deren Leitbild die Hochschulleitung ignoriert nicht genügend verinnerlicht, die Professoren nicht kennen und die Studenten nicht erleben, wirkt niemals identitätsstiftend.
Studenten, die heute durch eine unflexible Verwaltung und schlechte Lehre vergrault werden, sind als Alumni für immer verloren. Daher ist der Ruf nach dem Studenten als "Kunden der Hochschule" vielleicht für die Hochschulleitung nervtötend, für die Zukunft der FH ist er essentiell.
Mittwoch, 7. Mai 2008
Schluss mit dem Ausweis-Chaos!
Studenten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt oder an der Uni Ulm haben diese Probleme nicht. Bei ihnen gibt es Multifunktionskarten, die all unsere Einzelausweise ersetzen. Eine praktische Chipkarte mit Namen und Foto drauf, die dann sowohl als Studentenausweis, Druckkarte, Kopierkarte, Fahrkarte für den Nahverkehr, Mensakarte, Bibliothekskarte und Hochschulsportausweis gilt. Schluss mit dem „Ausweischaos“! Das wäre doch auch an unserer FH klasse, oder?
Dienstag, 6. Mai 2008
FH mittelmäßig bis schlecht
Das kontrovers diskutierte CHE-Hochschul-Ranking ist seit heute aktualisiert. Die Studie des Centrums für Hochschulentwicklung untersucht die Qualität von Studiengängen deutscher Hochschulen auf der Grundlage der Befragung von Studenten und Professoren.
Für den Untersuchungszeitraum 2008/2009 wurden an der FH Würzburg-Schweinfurt die Fächer BWL, Medienmanagement, Soziale Arbeit und Wirtschaftsinformatik neu gerankt. Das Ergebnis dürfte bei der Hochschulleitung kaum Anlass zu Jubel und Heiterkeit geschweige denn zu überhaupt einer Reaktion sein. Daher hier kurz zusammengefasst:
- Wirtschaftsinformatik: Mittelgruppe
- Soziale Arbeit: Schlussgruppe
- BWL: Schlussgruppe
- Medienmanagement: Mittelgruppe
Die Studiengänge werden hierbei mit anderen Hochschulen verglichen. Unterscheidet sich die Bewertung statistisch bedeutsam vom Mittelwert aller Hochschulen, wird ein Studiengang entweder der Spitzen- oder Schlussgruppe, ansonsten der Mittelgruppe zugeordnet.
Hilfe, mein Geld verschwindet!
Montag, 5. Mai 2008
Schämt sich der FH-Präsident für seine Studenten?
700 Studenten haben sich dann innerhalb weniger Wochen eingetragen. Vor dem Hintergrund, dass Fachschafts- und Konventsmitglieder in ihrer Freizeit vor den Hörsälen standen, um die Unterschriften zu sammeln, ist das nicht gerade wenig.
Am 9. April wurden die Unterschriftenlisten dann an Staatsminister Dr. Thomas Goppel übergeben.
Dann kam erstmal eine ganze Zeit lang nichts. Die Pressesprecherin der FH war zwar bei der Übergabe anwesend und schoss auch ein, zwei Fotos. Doch das große Echo blieb aus. Jedem war bewusst, dass eine solche Unterschriftensammlung immer nur symbolischen Wert hat. Aber ein solches Symbol verpufft, wenn niemand davon Wind bekommt.
In der Presse stand jedenfalls nichts darüber.
Ich habe daher vor einigen Tagen bei der Pressesprecherin nachgefragt, ob überhaupt eine Erklärung oder ein kurzer Bericht an die Presse gegeben wurde. Das verneinte sie. Das sei Sache der Studenten.
Heute lag in meinem Briefkasten ein Schreiben von FH-Präsident Prof. Dr. Heribert Weber. Darin nimmt er Bezug auf meine Nachfrage bei der Pressestelle und informiert, "dass eine solche Berichterstattung bewusst unterblieben ist, da sich in die (...) Listen 'nur' ca. 700 Studierende eingetragen haben. Dies erscheint uns bei über 4500 an der Abt. Würzburg eingeschriebenen Studierenden und der durch die Bürgerinitiative gesammelten fast 6000 Unterschriften als nur bedingt 'werbewirksam'."
Tatsächlich hat eine Würzburger Bürgerinitiative, die sich gegen den geplanten FH-Neubau richtet, vor kurzem 6000 Unterschriften bei der Stadt Würzburg abgegeben. Das sind jedoch gerade mal etwas mehr als 5% der wahlberechtigten Würzburger.
Dagegen haben immerhin mehr als 15% der FH-Studenten auf der Konventsliste unterschrieben.
Dass der FH-Präsident und die Hochschulleitung der FH bislang ein glückliches Händchen mit "werbewirksamen" Aktionen gehabt hätten, wäre mir jedenfalls neu. Wenn der Konvent nichts getan hätte, hätte sich gar nichts getan.
Dieses Statement von Prof. Dr. Weber ist jedenfalls nichts weniger als ein Schlag vor den Kopf aller Studenten, die unterschrieben haben.
Sonntag, 4. Mai 2008
Noten nur auf Anfrage
FH-Studenten weniger wert?
Der RCDS an der FH Würzburg-Schweinfurt versucht, das Thema über den RCDS-Landesverband an die Öffentlichkeit zu bringen. Mit einem Antrag bei unserer Landesdelegiertenversammlung wollen wir uns klar für eine Angleichung aussprechen.
Mittwoch, 30. April 2008
Ausland als "Zwei-Klassen-Gesellschaft"?
Ich bereite mich gerade selbst auf ein Auslandssemester vor und muss sagen: Es ist schon teuer. Allein für mein Visum für die USA sind alles in allem über 150 Euro fällig geworden. Aber die Förderungsmöglichkeiten sind enorm: Von AuslandsBaFöG (das auch Studenten erhalten können, die normalerweise nicht mehr in den Förderrahmen fallen), Stipendien des DAAD, Freiplätze an Partneruniversitäten, Stipendien von verschiedenen Firmen und den einschlägigen Stiftungen wie Konrad-Adenauer-Stiftung oder Friedrich-Ebert-Stiftung. Am fehlenden Geld kann es also meiner Meinung nach gar nicht so sehr liegen, wenn ein Student nicht ins Ausland geht. Ich könnte mir eher vorstellen, dass viele den Aufwand der mit einer solchen Bewerbung verbunden ist scheuen. Übersetzung des Zeugnisses, Motivationsschreiben, Bewerbung bei der Universität, interne Auswahlverfahren an der FH, den ganzen Visa-Kram und natürlich die Sorge, ob die Scheine, die man im Ausland gemacht hat, dann auch anerkannt werden… : Da kommt schon einiges zusammen. Vielleicht ist es dann manchmal doch bequemer, einfach da zu bleiben, wo man schon ist – und das fehlende Geld als Rechtfertigungsgrund anzuführen…
Was mich persönlich aber noch ziemlich nervt: An vielen Unis und FHs in Deutschland ist es üblich, dass Scheine, die im Ausland erworben wurden auf Antrag und nach Prüfung durch die Prüfungskommission anerkannt werden. An der FH Würzburg-Schweinfurt kann man sich dagegen die Scheine (auch wenn es genau das Fach ist, das man in Deutschland auch belegen müsste!!) nur als FWPF anerkennen lassen. Eigentlich unfair, oder?
Dienstag, 29. April 2008
Wie anonym ist die Evaluation wirklich?
Daran habe ich auch schon gedacht, als ich zuletzt evaluiert habe und mein Bogen dann mit nicht einmal zehn anderen in den Händen des Professors landete. Andererseits bin ich froh, wenn ich überhaupt die Möglichkeit zur Evaluation habe. Aber ein wirklich anonymer und sicherer Bogen wäre schon besser. Habt ihr nach der Evaluation schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht?
