Dienstag, 6. Mai 2008
Hilfe, mein Geld verschwindet!
Wie die FH schon vor längerer Zeit informierte, wird ein Teil der Studienbeiträge den Studenten automatisch als Druckkontingent zur Verfügung gestellt. Da ich nicht alle meine Skripten ausdrucken wollte und auch sonst eher selten vom Drucker Gebrauch gemacht habe, hatte ich schon mal am Semesterende noch ein paar Euro übrig - mein Geld, dass ich zuvor in Form von Studienbeiträgen eingezahlt hatte. Leider musste ich auf einem Aushang lesen, dass ein Restbetrag nicht ins nächste Semester übernommen werden könne. Natürlich fand ich unter meinen Kommilitonen Abnehmer für mein Druckkontingent. Trotzdem frage ich mich, wohin verschwindet das Geld, wenn es verfällt? Es wurde eingezahlt, aber niemals verwendet. Ich will gar nicht kleinlich sein, aber ich gehe davon aus, dass schon ein paar Euro zusammenkommen werden, wenn man alle verfallenen Druckkontingente zusammenzählt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so ein großes technisches Problem darstellt, den Restbetrag einfach ins nächste Semester zu übernehmen. Das wäre nicht nur studentenfreundlicher, sondern würde die FH auch vom Verdacht einer ungerechtfertigten Bereicherung befreien. Geld, das verfällt, dient jedenfalls nicht der Verbesserung der Lehrbedingungen, wie es das Gesetz fordert.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

4 Kommentare:
Ganz genau!
Bei mir sieht es genauso aus! Ich drucke in einem Semester vielleicht gerade einmal 5 Seiten aus, aber mein Geld ist trotzdem weg.
Ich finde das eine sauerei, dass das Geld am Semesterende einfach eingesackt wird und ich dann wieder zahlen soll.
Die Begründung liegt darin, dass der organisatorische Aufwand, der dadurch entsteht das Guthaben auf das nächste Semester zu übernehmen zu groß wäre und es sich deshalb nicht rentieren würde. Folglich würde diese Art der Rückzahlung an den Studenten komplett wegfallen.
Meine persönliche Meinung dazu: Sofern der Betrag jedes einzelnen in einer Datenbank gespeichert ist und somit jedem Studenten zugeordnet ist, so ließe sich auch mit relativ wenig Aufwand dies bewerkstelligen. Ich unterstelle hier einfach mal, dass die fachliche Kompetenz fehlt und mehr nicht ...
Trotzdem verschwindet das Geld nicht einfach. Das, was von den Druckguthaben übrig bleibt, wird in die Ausstattung der Rechenzentren mit investiert und kommt somit allen Studenten zugute.
Zudem sind die eingenommenen Beiträge im selben Semester auszugeben, in dem sie eingenommen werden.
Hi Leute,
ich habe mein Grundstudium in Schweinfurt absolviert und bin dann nach Würzburg gewechselt. In SW war das überhaupt kein Problem mit dem Druckguthaben, das konnte man einfach mit ins neue Semester mitnehmen ohne einen Finger krumm zu machen. Also kann es technisch wohl nicht so aufwendig sein, wenn es die Kollegen in SW auch schaffen. Generell fand ich die PC-Accounts in SW besser, denn dort hatte man ein bisschen Speicherkontingent z.B. um Sachen für Referate und Präsentationen zu speichern und man konnte sein PC-Account personalisieren z.B. Outlook einrichten.
Kommentar veröffentlichen