Freitag, 16. Mai 2008

Der Weg aus der Steinzeit

Das neue Infoboard der Fakultät BW ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: mehr Informationen und Service für die Studenten. Aber eben nur ein kleiner Schritt. Prinzipiell halte ich nichts von Insellösungen, dass also alle Fakultäten im Internet ihr eigenes Süppchen kochen. Wie es auch anders gehen kann, zeigt die HDM Stuttgart. Zwar sind die meisten Funktionen nur angemeldeten Benutzern (logisch: Studenten eben) vorbehalten, doch lassen Menüpunkte wie "Persönlicher Stundenplan", "Stundenplanänderungen", "Selbstbedienungsfunktionen", "Raumbelegungspläne", "Dozentenpläne" und "HDMCard" schon erahnen, dass dort ein anderes Lüftchen weht und das Internet nicht als nervige Pflichtveranstaltung, sondern als Service- und Informations-Kanal verstanden wird.
Was denkt ihr, welche Funktionen könnte unsere FH am dringendsten brauchen? Wie schafft unsere FH den Weg aus der Internet-Steinzeit?

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Meiner Meinung nach herrscht in der FH ein enormer Kommunikationsmangel (was wir auch schon des öffteren miterleben durften). Ich bin mir sicher, dass die anderen Fakultäten bis vor kurzem nichteinmal wussten, dass BW einen neuen Webauftritt plant. Aber vielleicht ist das jetzt der Anfang und die anderen Fakultäten ziehen nach. Besser wäre es natürlich wenn sie sich anschließen würden. Ich denke nicht, dass das technisch so schwer wäre, jedoch wird es wie immer am Widerstand Einzelner scheitern. Schade, schade, schade.

Anonym hat gesagt…

Ich will nicht wissen, wieviel euer Infoboard gekostet hat. Dieser Riesenbildschirm im 2. Stockwerk. Sowas von Geldverschwendung. Das Geld hätte man auch wirklich in bessere Sachen investieren können. Aber der RCDS hält solche technische Spielereien für einen wichtigen Fortschritt in der Kommunikationskultur. Ihr unterscheidet euch in solchen Punkten nicht weit von eurer Schwesterorganisation (Transrapid..)

Johannes Liebmann hat gesagt…

@anonym:
Über die Platzierung des Bildschirms lässt sich sicher streiten. Aber als Teil der neuen FBW-Webseite halte ich das Infoboard auf jeden Fall für einen Fortschritt. Und ich habe bisher noch keinen einzigen Studenten getroffen, der das anders sieht. Und wie andere Hochschulen zeigen, ist das keineswegs eine technische Spielerei, sondern eine Dienstleistung für die Studenten.
Ich werde mich jedenfalls erkundigen, was das Infoboard kostet und wie es finanziert wird. Falls es aus Studienbeiträgen finanziert sein sollte, waren jedenfalls Studenten an der Entscheidung beteiligt. Für diesen Fall halte ich das Infoboard auch für richtig.

Da du den Transrapid schon ansprichst: Der RCDS in Bayern fordert die Staatsregierung auf, Haushaltsmittel, die eigentlich für den Transrapid gedacht waren, in die bayerischen Hochschulen zu investieren (http://www.rcds-bayern.de/index.php?option=com_content&task=view&id=574&Itemid=6).
Der RCDS ist übrigens unabhängig und gehört zu keiner Partei.

Anonym hat gesagt…

Was einen "+berarbeiteten" Webauftritt angeht sind auch in anderen Fakultäten bereits erste Schritte getan

Anonym hat gesagt…

Das Infoboard ist ganz nett, wenn aber auch was drauf stünde. meist steht ja so wenig drauf, dass das sogar in eine SMS oder auf eine Wap seite auf mein Handy passen würde.

Meiner meinung nach was das Teil entweder eine Projekt/Diplomarbeit oder es wurde teuer zugekauft weil sowas keiner in der FH programieren kann (man schaue sich den Quelltext vom Infoboard an). Da steht was von (c) i-cue-medien.de - vielleicht kommt ihr da weiter...

Anonym hat gesagt…

@Michael "Aber vielleicht ist das jetzt der Anfang und die anderen Fakultäten ziehen nach."

Ja, sehr gern. Besser unbedingt sogar. Vielleicht können die anderen Fakultäten ja sogar aus den Fehlern der BWler lernen und so etwas wie den peinlichen Erstversuch (Ich erinnere mich an Professor Hans Wurst, etc.) einer ins Netz gestellten Beta 1.0a-Version besser machen.

Florian